Stadtmöblierung auf Parkplätzen beschreibt die Umnutzung von bestehenden Pkw-Stellflächen im öffentlichen Raum – etwa am Straßenrand oder auf Quartiersparkplätzen – zu sozialen, begrünten, möblierten Aufenthaltsorten. Es geht darum, Flächen, die bislang fast ausschließlich dem ruhenden Verkehr dienten, in lebendige, gemeinschaftlich nutzbare Orte zu verwandeln.
Diese Form der Stadtmöblierung nutzt einfache Mittel wie:
Das alles kann modular, mobil und reversibel erfolgen – beispielsweise mithilfe von Parklets.
Parkplätze nehmen in vielen Städten und Dörfern einen unverhältnismäßig großen Anteil des öffentlichen Raums ein. Gleichzeitig fehlen Flächen für Begegnung, Grün, Spiel, Konsumfreiheit oder einfaches Verweilen. Eine nachhaltige Stadt muss sich die Frage stellen:
Brauchen wir wirklich überall Platz für Autos – oder brauchen wir mehr Platz für Menschen?
Stadtmöblierung auf Parkplätzen gibt eine direkte Antwort auf diese Frage, ohne lange Bauphasen oder teure Umbauten: Ein Parkplatz wird zum sozialen Raum. Sofort sichtbar, sofort wirksam.
Wenn aus einem Parkplatz eine Bank mit Pflanze und Tisch wird, entsteht ein Ort für Austausch, Nähe und Miteinander – besonders wichtig in verdichteten Stadtquartieren, wo private Außenflächen fehlen.
Begrünte Möbelmodule auf Parkplätzen verbessern das Mikroklima, speichern Wasser, spenden Schatten – eine kleine Maßnahme mit großer Wirkung gegen städtische Hitzeinseln.
Nicht jeder besitzt ein Auto. Trotzdem beanspruchen parkende Fahrzeuge enorme Flächen. Stadtmöblierung auf Parkplätzen gibt Raum zurück an alle – unabhängig von Einkommen, Alter oder Mobilitätsform.
Die Möblierung von Parkplätzen lässt sich einfach mit Bürger:innen gemeinsam umsetzen – von Pflanzaktionen bis hin zu Ideenworkshops für Nachbarschaftsparklets.
Stadtmöblierung auf Parkplätzen kann probeweise erfolgen – als Reallabor, Pop-up oder Sommerprojekt. Was funktioniert, kann verstetigt werden. Was nicht funktioniert, wird angepasst oder rückgebaut.
Ein bewährtes Format für diese Form der Transformation ist das Parklet:
Parklets machen Stadtmöblierung auf Parkplätzen möglich – einfach, flexibel und sichtbar.
Was auf den ersten Blick klein erscheint – ein Bankmodul, ein Blumentopf, ein Tisch – ist in Wirklichkeit ein starkes Zeichen für Wandel:
Weg von der autogerechten Stadt, hin zur menschengerechten, klimaresilienten und sozial vernetzten Stadt.
Stadtmöblierung auf Parkplätzen ist ein konkreter Schritt zur gerechteren Verteilung von Raum – eine Einladung an die Stadtgesellschaft, mitzugestalten, mitzunutzen und mitzudenken.
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